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Blähungen bei Hund und Katze. Blähungen bei unseren geliebten Vierbeinern sind nicht nur für uns, sondern auch für Hund und Katze unangenehm. Wenn der Bauch knurrt und die Luft entweicht, kann das verschiedene Ursachen haben. Eine der häufigsten ist jedoch die Ernährung. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der Tiernahrung ein und zeigen dir, welche Futtermittel du besser meiden solltest, um deinem Liebling ein beschwerdefreies Bäuchlein zu ermöglichen.
Welches Futter löst Blähungen aus?
Blähungen entstehen durch übermäßige Gasbildung im Verdauungstrakt. Diese Gase können durch verschiedene Prozesse entstehen, hauptsächlich durch die Vergärung unverdaulicher Nahrungsbestandteile durch Darmbakterien. Es folgt eine detaillierte Aufschlüsselung der Futtermittel, die Blähungen auslösen können, und ihrer jeweiligen Ursachen.
Blähende Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen, Erbsen
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1. Schwer verdauliche Kohlenhydrate
Getreide:
Warum: Vor allem Katzen haben Schwierigkeiten, größere Mengen an Getreide wie Weizen vollständig zu verdauen. Das liegt daran, dass ihr Verdauungssystem in erster Linie auf die Verwertung von tierischem Eiweiß ausgerichtet ist. Unverdaute Getreidereste gelangen in den Dickdarm, wo sie von Bakterien vergoren werden. Dabei entstehen Gase wie Kohlendioxid, Methan und Schwefelwasserstoff, die zu Blähungen führen. Hunde vertragen einen relativ hohen Kohlenhydratanteil von 45-55 % in der Nahrung.
Besonderheit: Weizen enthält Gluten, das bei manchen Tieren eine zusätzliche Entzündungsreaktion im Darm auslösen kann, was die Verdauung zusätzlich beeinträchtigt.
Hülsenfrüchte:
Was: Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen, Lupinen
Warum: Hülsenfrüchte enthalten Oligosaccharide, eine Zuckerart, die von Hunden und Katzen nur schwer abgebaut werden kann. Vor allem ungekochte Hülsenfrüchte sind problematisch. Die enthaltenen Oligosaccharide passieren den Dünndarm weitgehend unverdaut und werden im Dickdarm von Bakterien fermentiert. Dabei entstehen große Mengen an Gasen. Hülsenfrüchte sollten nur in kleinen Mengen und weich gekocht verfüttert werden. Neigt das Tier zu Blähungen, sollten sie am besten gar nicht verfüttert werden.
Besonderheit: Einige Hülsenfrüchte enthalten auch Phytinsäure, die die Aufnahme von Mineralstoffen beeinträchtigen kann und damit indirekt die Verdauung beeinflusst.
Kohlgemüse:
Was: Chinakohl, Brokkoli, Blumenkohl, Rotkohl, Grünkohl, Rosenkohl, Weißkohl, Wirsing
Warum: Kohlgemüse enthält Raffinose, ein weiteres komplexes Kohlenhydrat, das für Hunde und Katzen schwer verdaulich ist. Wie bei Hülsenfrüchten führt die bakterielle Vergärung im Dickdarm zur Gasbildung. Die meisten Kohlarten sind daher für die Tierfütterung eher ungeeignet. Ausnahmen sind Chinakohl, Brokkoli und Blumenkohl, die in kleinen Mengen gekocht oder gedünstet verfüttert werden können. Aber auch hier gilt: Wenn dein Liebling zu Blähungen neigt, solltest du sie lieber vom Speiseplan streichen.
Besonderheit: Kohlgemüse kann auch Schwefelverbindungen enthalten, die zu einem unangenehmen Gasgeruch beitragen können.
Zucker und Süßungsmittel (einschließlich Maissirup):
Warum: Zucker und Süßstoffe, die häufig in minderwertigen Lebensmitteln enthalten sind, fördern das Wachstum bestimmter Bakterienstämme im Darm, die zu einer übermäßigen Gasproduktion führen.
Besonderheit: Zucker kann auch die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen, was zu einer allgemeinen Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmbakterien) führen und die Verdauung zusätzlich beeinträchtigen kann.
2. Fette: Qualität und Menge sind entscheidend
Hoher Fettgehalt:
Warum: Ein hoher Fettgehalt kann die Verdauung verlangsamen und die Magenentleerung verzögern. Dadurch verweilt die Nahrung länger im Verdauungstrakt, was die Wahrscheinlichkeit von Gärung und Gasbildung erhöht.
Besonderheit: Dies ist besonders problematisch, wenn das Futter gleichzeitig schwer verdauliche Kohlenhydrate enthält, da diese Kombination die Gasbildung verstärken kann.
Fette minderer Qualität (z.B. ranzige Fette):
Warum: Ranzige Fette oxidieren und können den Verdauungstrakt reizen, Entzündungen hervorrufen und die Darmflora negativ beeinflussen. Dies kann zu einer gestörten Verdauung und vermehrter Gasbildung führen.
Besonderheit: In vielen Billigfuttermitteln werden aus Kostengründen minderwertige Fette verwendet, die sich negativ auf Gesundheit und Verdauung auswirken können.
Milchprodukte sind aufgrund der enthaltenen Laktose blähend.
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3. Milchprodukte
Warum: Hunde und Katzen vertragen in der Regel nur wenig Laktose, weil sie nicht genügend Laktase produzieren, das Enzym, das Laktose (Milchzucker) spaltet. Unverdauter Milchzucker gelangt in den Dickdarm und wird dort von Bakterien vergoren, was zu Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen führen kann. Milchprodukte mit hohem Laktosegehalt wie reiner Molkenkäse, Kondensmilch sowie unverarbeitete Milch führen daher häufig zu Blähungen und Durchfall und sollten daher nicht auf dem Speiseplan deines Lieblings stehen. Besser ist es, auf Hüttenkäse, Magerquark oder Joghurt auszuweichen und anfangs nur kleine Portionen zu füttern, damit sich das Verdauungssystem umstellen kann. Auch Käse, vor allem fettreiche Sorten, können Blähungen verursachen und sind daher als Snack für empfindliche Hunde- und Katzenmägen nur bedingt geeignet.
Besonderheit: Junge Tiere produzieren in der Regel mehr Laktase als ältere, so dass die Laktoseintoleranz im Laufe des Lebens zunehmen kann.
4. Andere schwer verdauliche Zutaten
Unverdauliche Ballaststoffe:
Warum: Obwohl Ballaststoffe grundsätzlich wichtig für eine gesunde Verdauung sind, können bestimmte Arten von Ballaststoffen, insbesondere in größeren Mengen, zu Blähungen führen. Dazu gehören z.B. Zellulose und Lignin, die in einigen pflanzlichen Futtermitteln enthalten sind.
Besonderheit: Eine ausgewogene Mischung aus löslichen und unlöslichen Fasern ist ideal, um die Verdauung zu fördern, ohne übermäßige Gasbildung zu verursachen.
Kauartikel (insbesondere stark verarbeitete):
Warum: Einige Kauartikel enthalten schwer verdauliche Inhaltsstoffe wie künstliche Zusatzstoffe, Getreide oder einen hohen Anteil an Kollagen. Bei der Verdauung dieser Inhaltsstoffe kann es zu Gasbildung kommen. Außerdem können Hunde beim Kauen große Mengen Luft schlucken.
Besonderheit: Achte auf natürliche Kauartikel ohne unnötige Zusätze, wie z.B. getrocknete Rinderkopfhaut oder Kauwurzeln.
Schlachtabfälle mit viel Bindegewebe:
Was: Pansen, Blättermagen, Lunge, Euter, Ohren, Sehnen, Knorpel
Warum: Bindegewebe ist schwer verdaulich und kann im Dickdarm vergären, was zu Blähungen führt. Ein hoher Anteil an Knorpel und Sehnen im Futter oder als Snack kann daher problematisch sein.
Besonderheit: Die Verdaulichkeit von Kollagen (Hauptbestandteil des Bindegewebes) hängt stark von der Verarbeitung ab. Hydrolisiertes Kollagen ist leichter verdaulich als unbehandeltes.
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5. Speisereste und Tischabfälle
Warum: Menschliche Speisen sollten niemals im Napf deines Lieblings landen. Unsere Mahlzeiten sind zu stark gewürzt und enthalten oft sogar Lebensmittel, die für dein Haustier gefährlich sind. Dazu gehören Schokolade, Nüsse, Avocado, Weintrauben, Steinobst und rohes Schweinefleisch. Auch bei Brot und Backwaren solltest du keine Ausnahme machen. Vor allem Hefeprodukte können den Verdauungstrakt deines Lieblings empfindlich stören.
Besonderheit: Speisereste können auch Knochen enthalten, die splittern und zu Verletzungen im Verdauungstrakt führen können.
6. Künstliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel
Warum: Künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe können die Darmflora negativ beeinflussen, Allergien auslösen und zu Entzündungen im Verdauungstrakt führen. Diese Faktoren können die Verdauung beeinträchtigen und die Gasproduktion erhöhen.
Besonderheit: Einige Konservierungsstoffe können die Aktivität der Verdauungsenzyme hemmen, was die Aufspaltung der Nahrung erschwert und die Gärung im Dickdarm begünstigt.
Wie lassen sich fütterungsbedingte Blähungen vermeiden?
hochwertiges Futter: Wähle Futter mit hochwertigen, leicht verdaulichen Zutaten und vermeide Füllstoffe, künstliche Zusatzstoffe und minderwertige Fette. Leicht verdauliches Eiweiß sind Sorten wie gekochtes Huhn (ohne Knochen und Haut), mageres Lammfleisch oder Fisch. Diese Eiweißquellen belasten den Verdauungstrakt weniger. Gekochter Kürbis (ohne Gewürze!) ist reich an Ballaststoffen und kann helfen, die Verdauung zu regulieren und Blähungen zu reduzieren.
getreidefreie Optionen: Probiere getreidefreies Futter aus, wenn du den Verdacht hast, dass dein Tier Getreide wie Weizen oder Reis nicht verträgt. Du kannst auch andere leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Süßkartoffeln verwenden.
langsame Futterumstellung: Führe neue Futtersorten langsam ein, indem du sie über einen Zeitraum von 7-10 Tagen mit dem alten Futter mischst.
kleine Portionen: Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt statt einer großen Mahlzeit.
Anti-Schling-Näpfe: Verwende Anti-Schling-Näpfe, um die Fressgeschwindigkeit zu verlangsamen und das Schlucken von Luft zu reduzieren.
tierärztlicher Rat: Bei anhaltenden oder starken Blähungen solltest du tierärztliche Hilfe suchen, um andere Ursachen auszuschließen und eine individuelle Fütterungsempfehlung zu erhalten.
Wenn du diese Faktoren berücksichtigst, kannst du die Ernährung deines Hundes oder deiner Katze optimieren und Blähungen wirksam reduzieren oder vorbeugen.
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Hund pupst abends
Wenn dein Hund vor allem abends pupst, kann das an der letzten Mahlzeit liegen. Achte darauf:
Abendmahlzeit: Überprüfe, was du deinem Hund abends zu fressen gibst. Enthält es viele schwer verdauliche Zutaten oder künstliche Zusatzstoffe? Eine leichte, leicht verdauliche Mahlzeit am Abend kann helfen.
Fressgeschwindigkeit: Schlingt dein Hund sein Futter herunter? Verwende einen Anti-Schling-Napf, um die Fressgeschwindigkeit zu verlangsamen und das Luftschlucken zu verringern.
Bewegung: Ein Spaziergang nach dem Abendessen kann die Verdauung fördern und Blähungen reduzieren.
Verursacht Trockenfutter Blähungen bei Hunden?
Ja, Trockenfutter kann Blähungen bei Hunden verursachen, ist aber nicht die einzige und nicht immer die Hauptursache. Hier sind die Gründe, warum Trockenfutter Blähungen verursachen kann:
Inhaltsstoffe: Viele Trockenfutter enthalten Getreide oder andere Füllstoffe, die für manche Hunde schwer verdaulich sind. Unverdaute Bestandteile gelangen in den Dickdarm und werden dort von Bakterien vergoren. Dabei entstehen Gase. Einige Trockenfutter enthalten Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen), die ebenfalls blähend wirken können.
Verarbeitung: Trockenfutter wird oft stark verarbeitet. Diese Verarbeitung kann die Nährstoffe verändern und die Verdaulichkeit beeinträchtigen.
Fressverhalten: Hunde, die Trockenfutter fressen, neigen dazu, es schnell herunterzuschlingen. Dadurch schlucken sie mehr Luft, was zu Blähungen führen kann.
Aufquellen im Magen: Trockenfutter quillt im Magen auf, wenn es mit Flüssigkeit in Berührung kommt. Dies kann zu Völlegefühl und Blähungen führen.
Feuchtigkeitsgehalt: Trockennahrung hat einen geringen Feuchtigkeitsgehalt. Der Körper muss daher mehr Flüssigkeit aufnehmen, um das Futter zu verdauen. Dies kann die Verdauung verlangsamen und zu Blähungen führen.
Was kannst du tun, um Blähungen durch Trockenfutter zu vermeiden?
Achte darauf, dass dein Trockenfutter hochwertige Zutaten, wenig Füllstoffe und keine künstlichen Zusatzstoffe enthält.
Probiere getreidefreies Trockenfutter aus, besonders wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund Getreide nicht verträgt.
Verwende einen Fressnapf, um das Fressen zu verlangsamen und das Luftschlucken zu verringern.
Weiche das Trockenfutter vor der Fütterung in Wasser ein, um es leichter verdaulich zu machen und das Aufquellen im Magen zu verringern.
Statt einer großen Mahlzeit mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt füttern.
Ergänze das Futter mit Probiotika, um die Darmflora zu unterstützen und die Verdauung zu verbessern.
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Welches Futter bei Blähungen der Katze?
Das Ziel bei der Fütterung einer Katze mit Blähungen ist es, ein Futter zu finden, das leicht verdaulich ist, wenig blähende Bestandteile enthält und gleichzeitig alle notwendigen Nährstoffe liefert. Hier die wichtigsten Punkte:
1. Hochwertiges Nassfutter:
Warum Nassfutter besser ist: Nassfutter hat in der Regel einen höheren Feuchtigkeitsgehalt als Trockenfutter. Das hält den Kot weich und fördert die Verdauung. Außerdem enthält hochwertiges Nassfutter oft weniger Füllstoffe und mehr tierisches Eiweiß als Trockenfutter.
Worauf du achten solltest:
hoher Fleischanteil: Das Futter sollte hauptsächlich aus tierischem Eiweiß bestehen (z.B. Huhn, Fisch, Lamm). Achte darauf, dass die Fleischsorte an erster Stelle der Zutatenliste steht.
Füllstoffe vermeiden: Suche nach Nassfutter ohne Getreide, Mais, Soja, künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe.
leicht verdauliche Zutaten: Wähle Futter mit Zutaten, die bekanntermaßen leicht verdaulich sind, wie z.B. gekochtes Geflügel oder Fisch.
2. Getreidefreies Futter:
Warum getreidefrei: Viele Katzen haben Schwierigkeiten, Getreide vollständig zu verdauen. Unverdautes Getreide kann im Dickdarm gären und Blähungen verursachen.
Worauf du achten solltest:
alternative Kohlenhydrate: Wenn das Futter getreidefrei ist, sollte es alternative Kohlenhydratquellen enthalten, die leichter verdaulich sind, z.B. Kürbis, Süßkartoffeln oder Erbsen (in Maßen).
ausgewogene Zusammensetzung: Achte darauf, dass das Futter trotz des Verzichts auf Getreide alle notwendigen Nährstoffe in ausgewogener Form enthält.
3. Hypoallergenes Futter:
Warum hypoallergen: Wenn du den Verdacht hast, dass die Blähungen deiner Katze durch eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit verursacht werden, kann ein hypoallergenes Futter helfen.
Worauf du achten solltest:
hydrolysierte Proteine: Hypoallergene Futter enthalten häufig hydrolysierte Proteine, d.h. Proteine, die in kleinere Teile zerlegt wurden, um das Risiko einer allergischen Reaktion zu minimieren.
neue Proteinquellen: Einige hypoallergene Futter verwenden ungewöhnliche Proteinquellen, die die Katze noch nie zuvor gefressen hat, z.B. Ente, Kaninchen oder Hirsch.
4. Futter mit Probiotika und Präbiotika:
Warum Probiotika und Präbiotika: Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die die Darmflora unterstützen. Präbiotika sind Ballaststoffe, die den guten Bakterien im Darm als Nahrung dienen. Eine gesunde Darmflora kann die Verdauung verbessern und Blähungen verringern.
Worauf du achten solltest:
probiotische Stämme: Achte auf Futtermittel, die bestimmte probiotische Stämme wie Lactobacillus oder Bifidobacterium enthalten.
präbiotische Ballaststoffe: Inulin, Fructooligosaccharide (FOS) und Mannanoligosaccharide (MOS) sind gängige prebiotische Ballaststoffe, die in Katzennahrung enthalten sein können.
5. Leicht verdauliche Inhaltsstoffe:
Warum leicht verdaulich: Leicht verdauliche Zutaten belasten den Verdauungstrakt weniger und verringern das Risiko von Gärung und Gasbildung.
Worauf du achten solltest:
gekochtes Geflügel oder Fisch: Diese Eiweißquellen sind in der Regel leicht verdaulich.
gekochter Kürbis: Kürbis ist reich an Ballaststoffen und kann die Verdauung unterstützen.
Reis (in kleinen Mengen): Wenn Getreide enthalten ist, ist Reis oft leichter verdaulich als Weizen oder Mais.
6. Fütterungsempfehlungen:
Royal Canin Veterinary Diet Gastrointestinal
Hill's Prescription Diet i/d
Purina Pro Plan Tiernahrung EN Gastrointestinal
Blähungen können auch ein Symptom für eine Grunderkrankung sein. Wenn die Blähungen deiner Katze stark sind, länger anhalten oder von anderen Symptomen (z.B. Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit) begleitet werden, solltest du unbedingt eine Tierarztpraxis aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Ist Hüttenkäse gut für Katzen?
Ja, Hüttenkäse kann in kleinen Mengen als gelegentlicher Leckerbissen für Katzen geeignet sein, insbesondere wenn sie Verdauungsprobleme haben oder vegetarisch ernährt werden. Er ist leicht verdaulich und enthält Eiweiß und Kalzium. Hüttenkäse wird daher häufig in der sogenannten "Schonkost" verwendet.
Fazit
Um Blähungen bei Hund und Katze zu vermeiden, solltest du auf bestimmte Futtermittel verzichten. Darüber hinaus gibt es verschiedene Maßnahmen, mit denen du verhinderst, dass dein Tier Blähungen bekommt. Du findest alle Tipps und Tricks im Artikel Blähungen bei Hund und Katze: Woher kommen sie und was tun?
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